Wenn du jemals mit dem Gedanken gespielt hast, einen Blick in die Botschaften zu werfen, die dir das Universum schickt, hast du dich wahrscheinlich auch schon mit Tarot- oder Orakelkarten beschäftigt.
Tarot und Orakelkarten tragen nämlich tiefe Botschaften in sich. Wenn wir uns für sie öffnen, werden sie uns etwas zeigen, das wir vielleicht tief in uns bereits wissen – doch es ist nie an die Oberfläche gekommen.
Wenn mich Menschen aber fragen, was besser ist – Tarot oder Orakelkarten – gibt es keine richtige Antwort.
Was sind denn die wesentlichen Unterschiede zwischen Tarot- und Orakelkarten?
Orakelkarten
Orakelkarten sind bekannt für ihre „Freiheit" und die freie Interpretation der Kartenbedeutungen. Orakelkarten-Sets unterscheiden sich außerordentlich voneinander, sodass jeder etwas für sich finden kann. Ebenso variiert die Anzahl der Karten in verschiedenen Orakelkarten-Sets.
Die Illustrationen auf den Karten und ihre Botschaften sind weiter gefasst und helfen dir, grundlegende Lebensfragen zu beantworten. Sie geben breitere Antworten und sind weniger strukturiert als Tarotkarten.
Wenn du zwischen Sets wählst, ist die Auswahl wirklich vielfältig. Nicht nur die Themen der Sets sind vielfältig, auch die Botschaften können sich unterscheiden.
Du kannst zwischen Kristall-Orakelkarten, Karten mit spezifischen Botschaften/Zitaten, Karten mit Mondphasen als zentralem Element oder auch „unternehmerischen" Karten wählen.
Orakelkarten sind ausgezeichnet für alle, die sich einer freien Interpretation der Botschaften und einem allgemeinen Ansatz beim Kartenlesen hingeben möchten.

Tarotkarten
Tarotkarten haben im Gegensatz zu Orakelkarten eine striktere Struktur und kommen mit mehr Regeln. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie nicht offen für kreative Interpretation sind.
Die meisten Tarot-Sets haben 78 Karten, unabhängig von der Ikonografie und dem Ansatz der Karten bzw. Sets. Ebenso sind die Bedeutungen der einzelnen Karten, unabhängig vom jeweiligen Set, einander ähnlich.
Jedes Tarot-Set hat zwei „Unter-Sets" – das große und das kleine Arkanum. Das große Arkanum handelt in der Regel von größeren Lebensveränderungen, während das kleine Arkanum kleinere Veränderungen im Alltag berührt. Zusammen bilden beide Arkana eine vollständige Geschichte und Aussagekraft.
Tarotkarten sind ausgezeichnet für jene, die einen einheitlichen Ansatz beim Kartenlesen mit etwas mehr Struktur bevorzugen.

Wie wähle ich das aus, was besser zu mir passt?
Wenn du zwischen Tarot- und Orakelkarten wählst, gibt es keinen Gewinner. Ähnlich wie bei Kristallen musst du nach Gefühl wählen.
Was ist es, das dich anzieht?
Welche Karten rufen nach dir?
Vertraue deinem Gefühl – es sagt immer die Wahrheit.
Kartenlesen kann auch kreativ sein!
Wenn du dich für bestimmte Karten nicht entscheiden kannst, ist das vielleicht ein Zeichen, dass dich zwei Sets ansprechen.
Du kannst die Sets nämlich während einer Lesung auch kombinieren. Viele Menschen beginnen mit Orakelkarten, die beim Lesen als Orientierung bzw. Richtung dienen, in die die Lesung verlaufen wird.
Sie helfen dabei, die grundlegenden Fragen aufzuzeigen, auf die der Lesende Antworten sucht.
Tarotkarten dienen danach häufig als „Ergänzung" zum Ausgangspunkt, den die Orakelkarten gesetzt haben. Sie bieten einen detaillierten Einblick in ein vorab bestimmtes Thema und klären offene Fragen.

Karten in unserem Angebot
Hier findest du eine Liste der Karten, die wir aktuell im Angebot haben.
Meine persönlichen Favoriten sind derzeit die klassischen Rider-Waite Tarot Karten. Welche sprechen dich an?


